Der Eingang zu einer Woche Urlaub. Die Straße ist 2,5 km entfernt. Wir mussten zum Glück nie laufen, da uns Carlos immer gefahren hat, zum einen hätten wir uns bestimmt verlaufen, zum andern geht es immer schön bergauf und bergab. Aber auch die Autofahrten waren interessant genug, ich muss gestehen mir war einige Male leicht schlecht danach- was soll ich sagen argentinischer Fahrstil halt!
Das besagte Auto- uralt, fällt fast auseinander, frisst das Benzin, super bequem und dreckig, hat nur vorne Anschnallgurte und is irgendwie toll!
Auf dem Rückweg vom hauseigenen Privarstrand. Als wir auf dem Grundstück ankamen hab ich gedacht wir wären im Mittelmeerraum am Meer- idyllisch, ruhig und einfach nur schön!
Der See, dieses grüne Zeug- ich würde dazu Minialgen sagen- wird hier als Phänomen bezeichnet, weil es das nur gibt, wenn der Wind aus einer bestimmten Richtung weht. Wir hatten leider nur am ersten Tag das Vergnügen ohne, trotzdem waren unsere Badesachen grün nach dem Schwimmen.
Es gab einiges an Getier, was ich noch ne so nah und in der freien Wildbahn gesehen hatte.
Dazu gehören 3 Leguane, die Carlos schon fast als Haustiere sieht. Ich habe zum Glück nur den einen kleinen gesehen, aber die Mädels haben auch bekanntschafft mit einem großen gemacht.
Nocheinmal von Nahem- Interessant das Tier und die Musterung find ich absolut spannend!
Carlos hat uns auch einen Miniskorpion gezeigt-aber das sind die gefährlichsten- da hatte ich aber die Kamera gerade nicht bei. Vorher hat er uns gesagt, dass es in Argentinien keine gefährlichen Tiere gibt- gut, dass wir immer nochmal nachfragen.
Carlos hat uns auch einen Miniskorpion gezeigt-aber das sind die gefährlichsten- da hatte ich aber die Kamera gerade nicht bei. Vorher hat er uns gesagt, dass es in Argentinien keine gefährlichen Tiere gibt- gut, dass wir immer nochmal nachfragen.
Unser Strand
Auch das gehört dazu- tote Fische. Diese Art schwimmen und springen in Massen im See rum, auch ein Grund warum wir nur einmal baden waren. Auch ich hatte das Gefühl, dass einer mal von meinem Bein probieren wollte.
Wir hatten keine Karten für Freitag, waren aber seit den Soundchecks (Beginn morgens um 10) mit dabei. Die Vorfreude wuchs bis....
Wir das eine halbe Stunde vor Abfahrt sahen. Einigermaßen regensicher angezogen fuhren wir dann los und hatten auch ziemlich lange Glück mit dem Wetter. Das Gewitter kam erst einige Stunden später wieder.
Da ist man einmal in Argentinien auf einem Festival und kommt gleich in die Zeitung. Ja da nieselte es. Ungefähr 2 Stunden später hatten wir alle nasse Hosen. Die Argentinier waren auch größtenteils nass bis auf die Knochen aber Party haben wir trotzdem alle gemacht, obwohl wegen dem Regen eine Bühne komplett geschlossen wurde und unsere Lieblingsbühne (Escenario Tématico)-es lief den ganzen Tag Metal auch für 10 Minuten geschlossen wurde. Am Samstag gab es 2 Highlights für mich: zum einen Sepultura, auf die ich schon seit dem kauf der Karten hinfieberte und wir hatten eine andere tolle Band entdeckt: Horcas

Am Sontag war nicht mehr so viel Metal angesagt und auf einmal tummelten sich auch haufenweise Deutsche auf dem Gelände! Der Grund waren die Toten Hosen! Saskia und ich standen in der 3. Reihe- obwohl es hart war dort zu bleiben- und das Konzert war absolut geil!
Nach dem Konzert wurde die Bühne abgebaut. Saskia und ich sind noch eine Weile (30 Minuten). Unser warten hat sich ausgezahlt wir verließen das Festival Mit der Originalsetlist und jeweils einem Drumstick von Vom Ritchie.bÜberaus happy sind wir dann mit dem Bus zurück nach Córdoba gefahren.
Dank der vielen Tipps von Freunden und Carlos hatten wir kaum Wertsachen dabei, die die wir dabei hatten waren gut weggepackt und so kamen wir- im Gegensatz zu vielen andern Ausländern mit all unserem Hab und Gut wieder zu hause an.
Kurz zusammengefasst hatte ich einen schönen Urlaub mit viel Entspannung, 2 kleinen Stadttouren, einem leckeren Asado und 2 absolut genialen Festivaltagen! Der nächste bericht kommt dann über Mendoza und Chile wohin es in einer Woche losgeht.
Ja ich arbeite auch noch zwischendurch. Da ich aber immernoch nur 4 Stunden am Tag arbeiten muss, hab ich genug Möglichkeiten um meinen Urlaub vorzuarbeiten. Mittlerweile arbeite ich zwei Mal pro Woche im Kinderheim und ein mal bei den Behinderten. Ich freue mich schon, denn wenn ich aus dem Urlaub wieder da bin, werde ich dort die gesamte Woche arbeiten. Momentan verbringe ich den Großteil meiner Arbeitszeit im Kinderheim im Pool. Ich versuche den Kindern Schwimmstile beizubringen- meist endet es aber doch wieder in Wasserschlachten und Kinder hochwerfen. Die Kinder können zwar schwimmen, allerdings nur Hundeschwimmen.
Auch die Sehnsucht nach Schwarzbrot ist uns zu groß geworden, weswegen Sakia und ih jetzt schon 2 Mal selbst Brot gebacken haben (danke nochmal für den Tipp Robert). Und es ist auch echt lecker geworden. Vor allem weiß man was man isst und bleibt davon auch länger satt.
Achso noch eine info für alle die es noch nicht wissen: Ich habe meinen Ausbildungsplatz sicher!
Tolle Landschafts- und Tierfotos! Woran ist dieser Fisch gestorben, normal ist Fischsterben ja nicht?
AntwortenLöschenDie Videos vom Konzert (via Skype waren toll), deshalb sag ich mal: ist zwar nicht 100% meine Musik, aber toll war es bestimmt. Abgesehen vom Regen.
Gleich in einer Zeitung zu landen ist natürlich auch genial!
Werde nie verstehen, wie man ein metal-konzert in der 2. Reihe überlebt. Aber es muß ja irgendwie Spaß machen ...
AntwortenLöschenDie Foto´s haben mir auch gut gefallen. Da waren die Kakis schon etwas gewöhnungsbedürftiger.
Hier steht ja nur Anonym hat gesagt... wer hat sich denn hier so nett zu meinem Beitrag geäußert? Nebenbei will ich noch anmerken, dass die Hosen keinen Metal, sondern Rock machen. Ja es war laut, aber übergenial!
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