Samstag, 30. Januar 2010

Erster Urlaub dieses Jahr

Ankunft in La Cumbre, wo war jetzt das Hostel? Wo müssen wir lang? Natürlich sind wir gleich erstmal in die faslche Richtung losgelaufen.

Auch so kann ein Busbahnhof aussehen. Wir waren fasziniert!

Das war die Auffahrt zu unserem Hostel, sehr idyllisch. In der einen Nacht lagen Saskia und ich auf einer der Wiesen und haben Sterne geguckt

Hinterhof vom Hostel. Den Pool haben wir mehrfach genutzt. An dem Punkt wussten wir auch, warum es ein 5 Sterne Hostel war.

Kleines Städtchen, mit vielen kleinen interessanten Ecken

Eigentlich wollten wir Abendbrot essen, das gab es aber noch nicht und dann mussten wir erstmal vorlieb mit einem Brownie mit Eis nehmen und oh war der lecker! Witzig war nur es liefen gerade ein paar hübsche Typen vorbei, als die Brownies rausgebracht wurden. Wie auf Kommando waren diese dann egal und unsere Konzentration war nur bei den Brownies!

Wir sind dann noch eine Weile rumgelaufen, bis es dann irgendwann argentinische Abendbrotzeit war. Auf dem Rückweg zum Hostel kamen wir am Platz vorbei und wiedereinmal haben wir uns ein tolles Konzert für umme angeguckt. Die Jungs waren richtig gut. Hinterher hab ich noch kurz mit ihnen gequatscht um eine Internetseite zu erfragen- Die Mädels fingen natürlich gleich an rumzualbern- musst du dich gleich wieder durch die ganze Band knutschen? (hier wird zum Hallo und Tschüss sagen auf beide Wangen geküsst)

Das Wahrzeichen von La Cumbre- eine riesige Christusstatur auf einem Berg(300 m). Der kleine Pilgerweg hoch ist viel besucht und von oben hat meine eine schöne Aussicht auf die Stadt. Natürlich haben wir (wie alle anderen) Fotos vor der Statur gemacht.

Ausflug in das Hippiedorf San Marcos Sierras. Ich habe noch nie in meinem Leben einen Ort wie diesen erlebt! Es ist unglaublich wie gechillt alles ist. Ich dachte ja in Argentinien allgemein hätten schon alle die Ruhe weg, aber nicht im Vergleich zu diesem Dorf! Überall sitzen Leute rum, quatschen, trinken Mate, Jonglieren, schlafen...
Viele bunte Häuser und direkt vor den Bergen und zwischen 2 Flüssen/ Bächen gelegen.
Es gab keine einzige asphaltierte Straße. Das ist aber keine Einzelheit. In Argentinien ist das normal. Bei Regen sind die Straßen dann total schlammig und bei Trockenheit sieht es halt so aus. Das habe ich auch jede Tag auf dem Weg zur Arbeit, wenn ein Auto an mir vorbei fährt.

Auf dem Rückweg von San Marcos Sierras nach Capilla del Monte. Bis zur Ruta sind wir mit einem alten total überfüllten Bus gefahren. Obwohl oder vielleicht gerade weil es so eng war wusste bis zu dem Zeitpunkt wo wir aussteigen mussten alle, dass wir aus Deutschland kommen und wo wir raus mussten. An der Straße sollte eigentlich ein Bus nach Capilla fahren, der kam aber nicht. Wir haben uns eine Honigmelone gekauft und sind dann getrampt.

Von Capilla del Monte aus wollten wir einen Ausflug zum höchsten Berg der Umgebung machen. Hoch gegangen sind wir nicht, da wir kein Geld bei hatten. Wer rechnet denn auch damit, dass man 5€ bezahlen muss, um auf einen Berg zu steigen??? Wir sind dann ein an der Stelle ausgetrocknetes Flussbett hochgelaufen, bis wir zum Wasser kamen und haben einen gemütlichen letzten Tag gemacht.


1 Kommentar:

  1. Toller Bericht und total schöne Fotos. Das Foto auf der Landstraße (?) find ich toll, das hat irgendwie was!
    Na zum Glück kamen dann die Brownies xD

    Freu mich schon auf den nächsten Bericht.

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