Ich bin um 19:00 Uhr in Mina Clavero angekommen und hatte keine Ahnung, wo ich ein Hostel finde. Zum Glück gab es eine geschlossene Touristeninformation, in deren Schaufenster ein Flyer von einem alternativen Hostel hing. Ich hab mir die Adresse aufgeschrieben und mich durchgefragt. Es war noch ein Bett frei und ich hatte sogar mein eigenes Zimmer mit einem offenen Durchgang zu einem anderen Dorm. Mit den Leuten aus dem Dorm habe ich mir das Bad geteilt. So habe ich auch Bekantschaft mit einem Engländer (Mike) gemacht. Er kam aus dem Bad und hat sich vorgestellt, über in habe ich auch eine Mexikanerin (Andrea) kennengelernt. Am Freitag bin ich nach einer dringend nötigen Dusche halbtot ins Bett gefallen. Der Samstag begann mit einem netten Frühstück (es gab sogar richtigen Kaffee). Dann bin ich spontan mit Mike in das nhegelegene Dorf Nono gefahren. Dort hab ich mir erstmal Sonnencreme und Aloe Vera Gel gekauft.Wir haben uns dann das Dorf angeguckt und sind dann mit einem Taxi in ein "Museum" gefahren. Museum lässt sich in diesem Fall folgend definieren: Ein großes Haus mitten im Nichts vollgestellt mit Dingen, die über die Jahre gesammelt wurden. In einer nur zu ahnenden Ordnung in Räume gestellt. Es gab einige interessante Dinge, aber ich weiß nicht, ob ich hingefahren wäre, hätte ich gewusst was mich erwartet.
Die 5 km zurück ins Dorf sind wir gelaufen. Auf halber Strecke liefen wir auf eine Brücke zu und sind runter an den Bach gegangen. Wir saßen unter der Brücke im Schatten, wo ich die Füße gleich ins kühle Wasser gepackt habe. Nach einer halben Stunde und erneutem Eincremen, ging es weiter. Der Bus fuhr uns vor der Nase weg, also sind wir in ein kleines Restaurant gegangen und haben ein Bier und Empanadas bestellt. Nach gut einer Stunde ging es dann wieder nach Mina Clavero.Nach einer Dusche und einer Ruhepause sind wir zum Fluss gegangen und haben einen wunderschönen Sonnenuntergang genossen. Danach ging es mit Andrea in ein Restaurant zum Steak essen und Wein trinken.
Am Sonntag ging es dann zu einer Badestelle am Fluss. Bevor ich mir Badesachen anzog, wollte ich die Wassertemperatur mit den Füßen testen. Die Tasche hatte ich an den Rand gestellt, meine Schuhe aber noch in der Hand, eh mich mich versah, war ich auf den Steinen ausgerutscht und hatte das Vergnügen, gleich mit all meinen Sachen die Wassertemperatur zu testen. Die Sachen habe ich zum trocknen auf die Steine gelegt. Bis auf meine Schuhe ist auch alles getrocknet, bis wir los mussten. Wir sind dann einen anderen Weg zurück gegangen, damit ich auch barfuss laufen kann und sind deswegen zuspät am Busbahnhof angekommen und meinen Bus habe ich verpasst. Es gab auch keine anderen Bustickets mehr, weil an dem Wochenende irgendwin Treffen in Mina Clavero war und alle Tickets verkauft waren. ich bin also noch einen Tag länger geblieben, haben allen in Córdoba Bescheid gesagt, damit sich keiner Sorgen macht und bin am nächsten Tag nocheinmal baden gewesen.
Den Bus am Montag habe ich bekommen und bin erschöpft und glücklich gegen 21:00 Uhr zu Hause angekommen.
Donnerstag, 12. November 2009
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