Montag, 19. Oktober 2009
Busse und Stress
Ja, das war das erste Mal Stress in Argentinien! Das zweite mal war wieder in Verbindung mit einem Bus, allerdings in Córdoba und nicht in Buenos Aires.Ich wollte von Arbeit nach Hause fahren und mein Bus(Linie T)fuhr mir genau vor der Nase weg.Direkt dahinter kam ein anderer Bus(Linie T1) ,einige Leute sahen den Bus kommen und beschlossen, anstatt den T-Bus, den T1-Bus zu nehmen. Kurzerhand hab ich den Busfahrer gefragt ob er ins Zentrum fährt(was für eine blöde Frage). Er sagte ja und ich stieg ein. Etwa 20 Minuten fuhr der Bus auch die selbe Strecke wie derAndere. Auf einmal erkannte ich nichts mehr, alles war neu. Lediglich die Gedanken, dass der Bus ins Zentrum fährt und ich keine Ahnung hatte wo ich bin, hielten mich davon ab auszusteigen.Ende der Geschichte: Ich bin im Zentrum angekommen, wusste wo ich war und wie ich nach Hause komme. Allerdings musste ich müde und in der prallen Mittagssonne alleine 20 Minuten durch Córdoba laufen.
Aus Fehlern lernt man ich nehm nurnoch den T-Bus!
Busfahren in Argentinien ist eh sehr spannend. Man hat keine Fahrkarte sondern eine Chipkarte, die man regelmäßig auflädt, oder eine Fahrkartenmünze, die man am Kiosk für 1,50 $ bekommt. Die Münze gibt man dem Busfahrer und die Karte hält man auf einen Miniautomaten, der das Geld von der Tajeta(Chipkarte) abbucht, danach gibt es dann die Fahrkarte. Man bezahlt immer nur mit einer der zwei Varianten. Hat man die Fahrkarte, kämpft man sich durch den meistens schon vollen Bus bis zu einer Stelle, wo man sich festhalten kann. Auf dem Weg zur Arbeit kann ich meisten die 2.Hälfte der Fahrt sitzen, weil der Bus dann leer wird. Auf dem Rückweg habe ich dann meistens einen Sitzplatz, muss mich dann aber nach hinten durchkämpfen, damit ich auf den Klingelknopf drücken und aussteigen kann (beides nur hinten möglich). Ich bin dann immer froh wenn ich zu Hause ankomme und mich auf den "ruhigen" Innenhof setzen und abspannen kann!
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